Nun hat der Hirte auch sich selbst vergessen können. Es herrscht nichts als wache Offenheit. Der leere Kreis ist im Zen das Symbol für die Ganzheitserfahrung, die Erleuchtung (satori).
Nun ist der Mensch frei und offen, auf das einzugehen, was der Augenblick bringt. Aller Dualismus ist in der letzten Klarheit aufgelöst, alles ist leer.
In dem Augenblick, wo das Ego auf den Plan tritt, treten auch die Umstände auf. Wenn sich das Ego auflöst, lösen sich auch die Umstände auf. Subjektivität und Objektivität gehen Hand in Hand.
Aller Verblendung ist der Mensch ledig, und auch alle Vorstellungen von Heiligkeit sind verschwunden. Nicht länger braucht er »In-Buddha« zu verweilen, und schnell geht er durch »Nicht-Buddha« hindurch weiter.

Peitsche und Leitseil,
Ochs und Hirte
gehören gleichermaßen der Leere an.
Der blaue Himmel ist so allumfassend weit,
daß alles Mitteilen in ihm beinah endet.
Über loderndem Feuer kann keine Schneeflocke bestehen.
Ist die Geistesverfassung erreicht,
begegnet er endlich
dem Geist der Partriarchen alter Zeit.
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