Bambus, Pflaumenblüten und Felsen – die »Drei Reinen«.

Das einfache Dasein der Dinge, über deren Wesen nicht mehr spekuliert zu werden braucht.

Die Natur hat sich nicht verändert. Und der Mensch? Nach langem Bemühen hat er seine Selbstentfremdung überwunden und ist zu seiner ursprünglichen Natur zurückgekehrt.

Die Bäume blühen gleich wie zuvor, doch jetzt steht der Mensch nicht mehr im Gegensatz zur Natur, sondern ist ein lebendiger Teil davon.

Der Mensch muß jetzt lediglich aus dem Zustand der Leere auftauchen, um festzustellen, daß er ganz einfach zur Quelle zurückgekehrt ist. Ein kleiner Ruck, und man steht im warmen Frühlingssonnenschein, die Blumen blühen, die Vögel singen, und die Menschen sitzen beim Picknick im Gras.

Wenn man genau betrachtet, was sich dem Blick darbietet, erkennt man die gleiche alte Welt wieder, die man gestern gesehen hat. Alles, was man sieht, alles, was man hört, alles ist Buddha. Der Mensch hat seine alte, gewohnte Bewußtseinsweise abgelegt und ist ins Land der Reinheit zurückgekehrt.

Zunächst ist der Mensch in sein eigenes Inneres vorgedrungen; der Zwiebel wurde eine Schale um die andere genommen, bis sie zu Nichts reduziert war (absolutes Samadhi). Aber jetzt ist der Mensch ins positive Samadhi herausgekommen, bei dem das Bewußtsein aktiv ist.

Von Urbeginn an gibt es keinerlei Staub, der die ursprüngliche Reinheit befleckte. Der Hirte beobachtet das Werden und Vergehen des Lebens in der Welt und weilt in gelassener Ruhe.


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Er ist zum Ursprung zurückgekehrt,
doch waren seine Schritte umsonst.
Besser ist es für ihn, wie blind und taub zu sein.
In seiner Hütte sitzt er,
sieht von all dem da draußen nichts.
Die Ströme fließen, wie sie fließen,
und rote Blumen blühen von selber rot.




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